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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit dem Jahr 2014 bewältigen wir in den Kommunen und so auch in Taunusstein den starken Zuzug von Menschen überwiegend aus Bürgerkriegsländern. Es ist unser Anspruch, diesen Menschen eine humanitäre Unterkunft zu ermöglichen und Obdachlosigkeit zu verhindern. Dies ist uns bislang auch gelungen.

Gerade das Ehrenamt hat sich in den zurückliegenden Monaten herausragend eingebracht. Über 130 Menschen unterstützen den Landkreis und die Stadt Taunusstein bei den konkreten Integrationsangeboten vor Ort. Hier wollen wir gemeinsam mit den Helfern weiter machen. Auch diese Seite ist zu diesem Zweck neu aufgesetzt worden, um Informationen und Angebote dezentral zu bearbeiten und zu teilen.

Bislang leben rund 200 Flüchtlinge in Taunusstein. Im Jahr 2016 werden voraussichtlich nochmals 600 bis 700 Menschen hinzukommen. Wir können dies nur bewältigen, wenn wir als Stadtgemeinschaft gemeinsam helfen. Jedoch gilt auch hier: Fördern und Fordern. Es muss klar sein, dass sich unser Rechtsstaat nicht in dem Grundrecht auf Asyl erschöpft. Wir laden gerne dazu ein, dass sich die Menschen in unsere Gesellschaft integrieren und ihre Herkunft als Bereicherung mit einbringen. Was wir jedoch nicht dulden wollen und zulassen werden, sind reaktionäre und unserer freiheitlich westlichen Grundordnung zuwiderlaufende Denk- und Handlungsweisen.

Wir leben in einem Land, das Grundwerte wie Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit oder die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht nur proklamiert, sondern diese täglich lebt. Nur wer diesen Geist mit uns gemeinsam leben möchte, dem können wir jede helfende Hand reichen, dass er sich in Deutschland orientieren , die Sprache lernen und so ein Teil dieser - unserer - Gesellschaft werden kann.

Mit den besten Grüßen

Sandro Zehner

Bürgermeister der Stadt Taunusstein